Konstanzer Yacht Club in der 2. Segel Bundesliga vor Travemünde: Klassenerhalt gesichert

„Klar sind wir zufrieden! Und es hat wieder eine Menge Spass gemacht“ Adrian Maier-Ring, der diesmal am Ruder war, muss nicht lange nachdenken, als er am Telefon auf der Heimfahrt im Auto gefragt wird wie es denn so lief. „Wir haben einen 9. Platz und wir waren nicht das eingespielte Team. Felix Schrimper ist ausgefallen, er hat Prüfungen und die gehen vor.“

Bundesliga_Travemuende

Caroline Schrimper und Dominik Maier-Ring haben die Positionen gewechselt und waren gemeinsam für Taktik und Grosstrimm zuständig und Noel Beck sorgte in gewohnter Manier für solide Vorschiffsarbeit. Drei von den insgesamt 15 Fleetraces endeten als Letzter; die Fehler lagen bei einem Frühstart am ersten Tag , einem Strafkringel und was den letzten Segeltag betrifft vielleicht auch noch an den Nachwirkungen des tollen Rahmenprogramms auf der Travemünder Woche. Für Caro und die Jungs war dies die Cuba Libre Wettfahrt in Anspielung auf das heitere Feiern auf dem Grosssegler Passat, auf den alle Crew vom Veranstalter eingeladen worden sind und was ein Highlight empfunden wurde. Allerdings, so sei angemerkt, gab es auch drei erste Plätze, die ebenso lachend angenommen wurden wie die weniger erfolgreichen Ergebnisse.

Der Bodensee Yachtclub Überlingen hatte einen beeindruckenden Auftakt mit drei ersten Plätzen am ersten Segeltag. In der Folge konnte dieses Ergebnis zwar nicht gehalten werden mit einem gesamt 7.Platz verbuchten die Überlinger allerdings ihr bisher bestes Ergebnis und sind ebenfalls sehr zufrieden.

Insgesamt nach vier von fünf Wettfahrtserien stehen die Konstanzer jetzt auf einem respektablen 5.Platz. Selbst wenn die letzte Regattaserie in Glücksburg voll gänzlich scheitern würde, wäre dennoch der Klassenerhalt in der 2. Segel-Bundesliga gesichert. Und mit etwas Glück besteht sogar noch die Möglichkeit wieder aufzusteigen in die erste Liga. Insgesamt steigen nämlich die ersten vier Teams in die erste Liga auf und die letzten sechs Teams von den insgesamt 18 Mannschaften steigen ab. Das Saisonziel eines Klassenerhalts ist somit schon frühzeitig erreicht und nimmt alle Belastung vor der letzten Wettfahrtserie. Der zweite Club vom Bodensee, der Überlingen BYCÜ steht derzeit insgesamt auf Platz 10 und muss noch etwas bangen, hat allerdings einen komfortablen 8 Punkte Vorsprung gegenüber den Absteigerplätzen. Auf den ersten vier Plätzen sind allesamt norddeutsche Segelvereine mit der Segelvereinigung Itzehoe souverän führend.

Martin Rösch, KYC
>> Weitere Informationen www.segelbundesliga.de
>> Bericht im SÜDKURIER www.skol.de

Einladung zum Hafenglonkertag und Barrediesle-Cup

Einladung für Hafenglonkertag und Barrediesle-CupLiebe Mitglieder,

wir möchten Sie herzlich zum diesjährigen Hafenglonkertag und Barrediesle-Cup am 22. Juli 2017 einladen.
Neben den Optiregatten für die Jüngsten (Start ab 14.30 Uhr) wird es verschiedene Bootstaufen (ab 10.30 Uhr) geben. Abends spielt die Band “Gmixtemotions”, die auch schon vor 2 Jahren bei uns auf der KYC-Terasse gespielt haben. Ab 19.00 Uhr gibt es ein Grillbuffett. (Vorverkauf der Essensbändel bei unseren Wirten).

>> Programm Einladung Hafenglonkertag
>> Infos Barrediesle-Cup

Wir freuen uns auf einen tollen KYC-Tag!

SSCK beim J 70 Battle am 1. und 2. Juli 2017, Yachtclub Kreuzlingen

Während die KYC-Bundesligamannschaft in Warnemünde ihren windreichen Spieltag absolvierte, kämpften unsere Junioren mit 38 anderen Crews im Konstanzer Trichter in Westwinden um 5 Beaufort mit dem Handling der unter Gennaker zu „Sonnenschüssen“ aufgelegten J 70.

J70 Battle "Kreuzlingen"

J70 Battle “Kreuzlingen”

In 11 Wettfahrten an zwei Tagen liessen sie keine einzige aus und zeigten damit ein bemerkenswertes Durchhaltevermögen. Den beiden auf dem Wasser agierenden Schiedsrichterpaaren fiel die Crew vom SSCK durch ruhige und besonnene Manöver auf, setzten sich doch einige ihrer Konkurrenten mit viel Getöse über die geltenden Wettfahrtregeln hinweg, was bei jenen schliesslich auch zu einigen Protesten und Disqualifikationen führte.

Dass in derartig hochkarätigen Feldern nicht auf Anhieb mit Spitzenplätzen zu rechnen ist, liegt auf der Hand. Ein Segelclub, dessen Mitglieder, allen voran Christian Rau, das Potential dieser Einheitsklasse frühzeitig erkannt und die Bodensee-Regattaserie mitentwickelt haben und dessen Jugend man nicht nur auf der clubeigenen J 70, sondern auch auf zahlreichen anderen Teilnehmerbooten antreffen kann, braucht sich um seine seglerische Zukunft nicht zu sorgen.

Für uns waren am Start: Auf dem „Joker“ Boris Geray, Wilhelmine Ritz, Heike Fiedler und Albert Gerstmayer und auf „Lady Like“ Carla Rau

 Bericht von Charlotte Maier-Ring (Mitglied der Jury) und Andy Maier-Ring (Nationaler Schiedsrichter)

Viel Wind bei der J70 Regatta vor Kreuzlingen....

Die junge SSCK-Crew um Boris Geray bei der J70 Regatta vor Kreuzlingen

Konstanzer Yacht Club nach Warnemünder Regattaserie auf Platz 4 in der Gesamtwertung der 2. Segel Bundesliga

Viel Wind, Salzwasser und Wellen: eigentlich nicht gerade die besten Bedingungen für Bodensee-Segler. Und doch hat sich das junge Team vom Konstanz ganz gut geschlagen

„Booh, das war ja ein richtiger Kampf“ meinten die Jungs in einem Telefonat nach dem Einlaufen am Sonntag. „Wir hatten 5-6 Windstärken und eine 2 Meter Welle, das haut rein. Einer unserer Konkurrenten ist heute gekentert und hat dabei den Mastgebrochen. Und wenn wir den grossen Gennacker setzen, dann geht die Post ab. Leider hatten wir auch zwei Sonnenschüsse heute, da wird man dann sofort nach hinten gereicht“. Zur Erklärung: als ´Sonnenschuss´ bezeichnen Segler die Situation wenn unter Spinnacker oder Genacker bei viel Wind von hinten das Boot ins Schaukeln kommt und dann der Wind lateral auf die Segel einwirkt was dann dazu führen kann, dass das Boot stossartig anluvt und man nicht mehr ausreichend Einwirkungskraft mit dem Ruderblatt hat, dies zu kompensieren. In der Wirkung legt sich das Boot extrem auf die Seite und macht einen Satz nach Luv. Dann gilt es sich gut festzuhalten und die Segel zu fieren und hoffen, dass nichts reisst oder kaputtgeht. Bei achterlichem Wind wenn ein Boot schneller ist als die Welle, mag es vorkommen, dass man in eine voraus stehende Welle reinbraust, stecken bleibt und dann eben auch leicht in diese Situation eines ´Sonnenschusses´ kommt. In solchen Momenten gehen die Sekunden endlos langsam und die Konkurrenten, die ohnehin relativ dicht aufeinander segeln, rauschen rechts und links vorbei. So hat das Konstanzer Team in den 16 Einzelregatten zwei mal den letzten Platz belegt, aber in anderen Wettfahrten auch fünf Mal den ersten Platz. So reichte es gesamthaft zu einem sechsten Platz in Warnemünde.

Der andere Verein vom Bodensee, der Überlinger BYCÜ holte am letzten Tag der Regattaserie gewaltig auf und schloss mit einem 10.Platz. Das Ziel beider Mannschaften, sich damit unter den ersten zehn zu plazieren war damit erreicht.

Insgesamt nach drei Wettfahrten stehen die Konstanzer jetzt auf einem respektablen 4.Platz mit nur wenigen Punkten Abstand nach oben zum Flensburger Segelclub (Platz 2) und dem akad.Segelverein Warnemünde (Platz 3), allerdings mit ebenso wenig Abstand auf die Verfolger (Blankeneser Segel Club und Schlei Segel Club). Die Segelvereinigung Itzehoe führt relativ souverän und der Überlinger BYCÜ stehen insgesamt auf Platz 12. Jedoch noch gibt es zwei weitere Events auch an der Küste: im Juli in Travemünde und im August in Glücksburg. Erst dann stehen die Ergebnisse der Segel-Bundesliga für 2017 fest.

Martin Rösch, KYC

Unsere Jungs in der J70 sind heiss auf Warnemünde

Es gibt nun am kommenden Wochenende den dritten Event in der zweiten Bundesliga und nach einem gloriosen 1.Platz am Chiemsee und einem 8.Platz in Lindau sind die Erwartungen jetzt wieder hoch für den nächsten dritten Event, der von Samstag 1. Juli bis Montag 3. Juli in Warnemünde stattfindet. Das Ziel gesamthaft auf jeden Fall unter den ersten zehn Team plaziert zu sein, steht nach wie vor und ist durchaus realistisch.

Der KYC ist wieder mit seinem bewährten Team am Start: Felix Schrimper ist am Ruder, Adrian Maier-Ring hat die Taktiker-Position, Noel Beck ist zuständig für Trimm und Sebastian Ücker macht Vorschiff. Ein grosser Vorteil ist, dass die vier Jungs in diesen Positionen gut eingespielt sind; das wird sich nicht für alle weiteren Events so einhalten lassen, denn Prüfungstermine im Studium nehmen keine Rücksicht auf Regattatermine und wenn Segeln auch gefühlt das Wichtigste ist im Leben, so hat halt manchmal doch auch etwas Zweitwichtigstes Priorität.

Teil des Bundesliga-Karussells ist, dass Audi den Teams ein Auto, ein Audi Q5, gesponsert hat. Die Schiffe werden ohnehin immer gestellt, sodass die Anreise keine Qual ist ohne die Restriktion mit Hänger bei 80 km/h über die Autobahnen schleichen zu müssen.

Die Wettervorhersage ist versprechend: schönes Sonnenwetter bei 20-26 km/h Wind, also ein guter Vierer wie wir sagen. Auf meine Frage: ob da die Konkurrenz aus dem Norden mit Wind und Welle bestens auf diesen Revieren vertraut nicht einen Vorteil haben, meinte Adi Maier-Ring: „Nö Quatsch, das war mal, aber inzwischen haben wir soviel am Gardasee trainiert bei Wind, dass wir uns freuen auf diese Konditionen.“
Also, wir drücken die Daumen und wünschen Euch viel Freude und soviel Erfolg, dass es zum Spass beiträgt. Toi Toi Toi.
Beitrag von Martin Rösch

Internationale Konstanzer Stadtmeisterschaft

Am 24.-25. Juni veranstalten die Konstanzer Segelvereine Segler-Verein Staad und Yachtclub Rasmus Konstanz wieder die Internationale Konstanzer Stadtmeisterschaft.

Es ist die größte Jollenregatta im Bereich Konstanz und beliebt bei den Jüngsten in ihren Optimisten wie auch bei den Erfahrenen in ihren schnellen Gleitjollen und Katamaranen. Die Regatta ist offen für alle und richtet sich sowohl an Einsteiger als auch an Cracks. Die einen schnuppern mal auf einfache Weise Wettkampfluft und die anderen treten hier regelmäßig an um sich an einem launigen Wochenende mit alten Freunden zu messen. Allen gemeinsam ist der Spaß am Segeln und die Geselligkeit. In diesem Jahr wird wieder vor Staad bzw. dem Eichhorn gesegelt.

Auch Kurzentschlossen sind herzlich willkommen und können noch am Tag der Veranstaltung bis 12:00 im Regattabüro des Segler-Verein Staad melden:

www.segler-verein-staad.de und dort zur Seite „Regatta“ Onlinemeldung
Christian Voigt, Regattaleiter im SVS.

Sommerferien Optikurs des SSCK

Opti- und Jollenkurs: 31. Juli – 01. August

Der Schüler-Segel-Club Konstanz (kurz SSCK) veranstaltet jedes Jahr in der ersten Woche der Sommerferien einen Segelkurs für Kinder und Jugendliche. Auf verschiedenen Booten lernen die 8 bis 17jährigen spielerisch die Grundlagen des Segelns & verbringen eine aufregende Woche am, auf und im Wasser.

Anmelden kann man sich ab jetzt direkt beim SSCK unter folgendem Link: http://www.100jahre.ssck.net/?page_id=28

Die deutsche Segel-Bundesliga am Bodensee in Lindau vom 25.bis 27.Mai; das Team vom Konstanzer Yacht Club zu Beginn mit leichtem Dämpfer

Bei bestem bayerischen Königswetter startete in Lindau das zweite Grossereignis der diesjähriges Segel-Bundesliga mit jeweils 18 Clubs in der ersten und 18 Clubs in der zweiten League. In der ersten Liga gewann der Bayerische Yachtclub vor dem Norddeutschen Regattaverein, dann aber mit engem Punktabstand gleich der Lindauer LSC auf dem dritten Platz und der Überlinger SMCÜ auf dem vierten Platz. Auch der letzte Bodensee-Verein, der Württembergische Yacht-Club konnte sich mit Platz 9 noch im Mittelfeld behaupten.

Bundesliga_LindauIn der zweiten Liga sahnten drei nordeutsche Clubs (Flensburger Segel-Club, Schlei-Segel-Club sowie Blankenseer Segel-Club) die ersten Plätze ab. Der Konstanzer Yacht Club, der als Gesamtgewinner der letzten Regattaserie am Chiemsee einen kleinen Favoritenstatus hatte, konnte in den letzten Regatten noch aufholen und belegte Platz 8 vor dem Überlinger BYCÜ mit Platz 9. Voll des Lobes war man über die Organisation in Lindau sowohl was die Logistik auf dem Wasser betrifft (die Teams werden von Shuttle-Schlauchbooten zu einem schnellen Wechsel auf die Schiffe gebracht und über drei Tage hinweg wurden in jeder Liga 45 Einzelregatten gesegelt). Aber auch die Verpflegung und Betreuung an Land wurde als excellent beurteilt; immerhin waren insgesamt an die siebzig Helfer über die Tage hinweg im Einsatz.
Wie fühlt man sich denn, wurde der Taktiker im Konstanzer Team, Adrian Maier-Ring gefragt, wenn man zwar die erste Gesamt-Serie gewonnen hat, dann aber bei den ersten Regatten des zweiten Events gleich drei Mal einen letzten Platz ersegelt? „Hm“, meinte Adi, „Erst haben wir´s einfach abgeschüttelt und dann haben wir uns gesagt: das war jetzt aber das letzte Mal!“ Selbstkritisch wurde reflektiert, dass man manchmal vielleicht zu aggressiv gestartet sei – es waren mehrere Frühstarts dabei, und dann ist es so, dass wenn man nicht gleich ganz vorn ist, dann muss man einen anderen Weg segeln um noch von eventuellen Winddrehern zu profitieren. Die Leistungsdichte ist jedenfalls so gross, dass man nicht mehr auf Fehler bei den anderen Teams hoffen kann. In den Nachbesprechungen stellte das Team auch fest, dass man die Kommunikation an Bord verstärken sollte; jeder sollte mitteilen, wenn ihm etwas auffällt am Wolkenbild oder wie der Wind gerade bei den Wettbewerbsbooten einfällt. Steuermann Felix Schrimper hat die Augen konzentriert nur auf seinen Segeln und brauchte auch mehr Input. Wenn man weiss, dass der eigene Speed gerade gut ist gegenüber den anderen Booten segelt es sich entspannter und lockerer und das macht oft wieder einen kleinen Geschwindigkeitsvorteil aus. So hat Segeln im Leistungssport sicherlich auch eine wichtige psychologische Komponente. Jedenfalls fruchteten diese Überlegungen und in den letzten Einzelregatten konnte das Konstanzer Team wieder vorne mitmischen mit den Plätzen 2,1,2,3 und nochmal ein Einzelsieg ganz zum Abschluss. In der Gesamtliga sind die Konstanzer nun auf einem ehrenwerten Platz 4.
„Und, war es anstrengend dieses Mal?“ wurde der Konstanzer Adi Maier-Ring gefragt. „Nee, wir haben immer eine gute Stimmung gehabt und jetzt heut abend bin ich schon wieder im München und schreib an meiner Masterarbeit weiter.“

Martin Rösch, Konstanzer Yacht Club

Interner Mitgliederbereich

Liebe Mitglieder,

unser interner Mitgliederbereich ist online. Dieser ist hier auf der Webseite unter “Der Club” -> “Interner Mitgliederbereich” zu finden. Hier können Rechnungen eingesehen, Adressdaten verwaltet werden und vieles mehr …
Die Zugangsdaten hierfür wurden jedem Mitglied per E-Mail zugeschickt.
Wir wünschen viel Spaß beim ausprobieren!

Segel Bundesliga: phantastische Ergebnisse für Bodensee Vereine SMCÜ Überlingen und KYC Konstanz bei der ersten Regattaserie in Prien am Chiemsee

Konstanzer Yacht Club gewinnt mit großem Vorsprung das 1. Event der zweiten Segelbundesliga.

Konstanzer Yacht Club gewinnt mit großem Vorsprung das 1. Event der zweiten Segelbundesliga.

Zwei sensationelle 1. Plätze in der 1. wie in der 2. Segel-Bundesliga gingen am vergangene Wochenende an zwei Teams vom Bodensee. Unter jeweils 18 Mannschaften aus ganz Deutschland über 15 Regatten für jedes Boot gewann die Crew vom Segel- und Motorboot Club Überlingen in der 1. Bundesliga und das ganz junge Team des Konstanzer Yacht Clubs in der 2. Bundesliga. Immerhin noch in der ersten Hälfte konnte sich der Württembergische Yacht-Club WYC mit Platz 8 und der Lindauer LSC mit Platz 9 in der 1. Liga behaupten und mit Platz 10 liegen die Überlinger vom BYCÜ im Mittelfeld.

Der Segel-Gross-Event am Chiemsee begann am Freitag mit Schneefall und einer leichten Verzögerung denn es gab kaum Wind, dafür war es kalt. Die Konstanzer Jungs gaben sich als Motivation das Ziel, möglichst schnell wieder zurück ins warme Zelt zu gelangen. Das Highlight dieses Tages war für die Konstanzer ein Start auf Steuerbordbug, der immer riskant ist, denn auf diesem Kurs muss allen anderen ausgewichen werden; aber es gelang ein Start-Ziel Sieg. Ein weiteres Highlight, das alle Teams ungeachtet des Wettbewerbs auf dem Wasser wieder einte war der Pastaabend. Der darauffolgende Samstag zeigte sich dann mit optimalen Leichtwetterbedingungen und die beiden gewinnenden Bodensee-Teams konnten mit einer Serie von ersten Plätzen in verschiedenen Läufen wertvolles Selbstbewusstsein gewinnen. Bei später einschlafendem Wind segelte man etwas vorzeitig direkt zum Freibier. Der Sonntag schliesslich brachte eine gute Thermik mit zunehmend Wind und schwierigen Bedingungen mit drehenden Winden. Es war ein Tag, an dem richtig gekämpft werden konnte und Schoten blitzeschnelle zu bedienen waren. Auf den Kursen mit achterlichem Wind wird hier auch der grosse Gennaker gesetzt, was ebenfalls in Sekunden gehen sollte. Sebastian Uecker vom KYC rupfte ihn einmal mit dem erforderlichen Elan hoch und die Klemme riss hierbei ab. Die allseits präsente Jury hat hierfür eine korrigierende Wiedergutmachung angesetzt. Am Ende wurde es in der 1. Bundes-Segelliga recht knapp, jedoch gewann das Überlinger Team punktgleich vor dem zweitplatzierten Wassersport-Verein Hermelingen Das junge Konstanzer Team, das sich aus Mitgliedern der selbstständigen Jugendabteilung SSCK zusammensetzt, konnte dagegen einem komfortablen Abstand von 6 Punkten heraussegeln und freut sich über das Ergebnis wie ein Schneekönig. Der Betreuer der Konstanzer Segler, Christian Rau, äußert sich ebenfalls sehr zufrieden und meinte, dass das Team auch im letzten Jahr gute Regatten segeln konnte, jedoch wohl manchmal nervlich nicht die Konstanz aufbringen konnte. Hier scheint es hilfreich, dass sich die Mannschaft (Felix Schrimper an der Pinne; Johannes Voigt (Taktiker), Noel Beck und Dominik Maier-Ring (Focktrimm) und Sebastian Uecker (Vorschiff) sowie Adrian Maier-Ring (in Priem diesmal ausgesetzt) nun in gleicher Besetzung einige Routine hat antrainieren können. Alle sind gespannt auf die Fortsetzung der zweiten kommenden Begegnung In Lindau Ende Mai. Insgesamt besteht die Bundesliga aus fünf Events auf verschiedenen Revieren an den Seen und der Küste Deutschlands.
Martin Rösch, Konstanzer Yacht Club

>> Weitere Informationen www.segelbundesliga.de